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Die Osteopathie in der Gynäkologie

Dr. Stephen Sandler von „The British School of Osteopathie“ habe ich es zu verdanken, über die Gynäkologie mehr zu verstehen, als ich es mir jemals erträumt hätte.
Er erhielt 2006 seinen PhD (engl. Titel für Doktor) für eine anerkannte Forschungsarbeit über die Beziehung des weiblichen Bindegewebe zum Hormonzyklus im physiologischen Menstruationszyklus, in der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Menopause. Neben seiner Praxistätigkeit in East London ist er konsultativ tätig am Portland Hospital in London.

Er lehrte uns den Respekt vor dem sich verändernden Gewebespannungen und der Beschaffenheit in den verschiedenen Zyklusphasen einer Frau in ihren unterschiedlichen Lebensphasen.

Zu Beginn einer osteopathischen Therapie findet ein informatives Gespräch statt, in dem geklärt werden sollte, wie gut das Hormonsystem den Körper in seinem physiologischen Wirken unterstützt. Die allgemeine Familiengeschichte und vorhergehende Erkrankungen sind Teil der Diagnostik. Gerne werden zusätzliche Informationen aus dem Labor, MRT, Arztberichte mit einbezogen.

Anschließend wird das Organsystem und der Bewegungsapparat mit dem sensiblen/ motorischen und neurovegetativen Nervensystem untersucht über das Tasten und Testen von allen beteiligten Strukturen.

In der therapeutische Intervention werden alle Befunde zusammen getragen. Aus diesem Informationspool leitet sich die Behandlung ab. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.